Montag, 14. September 2015

{Nähen} (Un-)Glücks-Susie

Nach zwei Wochen Pause melde ich mich kurz vor knapp noch zur letzten Runde des Vergessene Taschen-E-Book-Sew-alongs“ von Fabulatoria zurück. Beim Adventskalenderwichteln hatte mir Marion verschiedene Filztiere in die Päckchen gepackt, die ich schon beim Auspacken auf einem kleinen Kosmetiktäschchen gesehen habe. Am Wochenende habe ich mein Vorhaben nun in die Tat umgesetzt und meine erste Susie von Pattydoo genäht:


Täschchen Susie


Bei der Wiese auf der das Rehkitz steht, habe ich mich mal wieder am Nähmalen versucht, ich mag diese Technik und den Scribble-Look echt gerne :-) Die mittlere Kellerfalte habe ich zugunsten des Kitzes auf der Vorderseite weggelassen.


Täschchen Susie


Und warum jetzt (Un-)Glücks-Susie? 

Das Nähen lief eigentlich ziemlich glatt, bis es zum Zusammennähen kam. Entgegen meinem sonstigen Vorgehen, einfach über den Reißverschluss drüber zu nähen oder kleine Stoffstreifen einzunähen (wisst ihr was ich meine?), wollte ich mal der Anleitung folgen und den Reißverschluss nicht bis zum Rand annähen. Was ich allerdings nicht bedacht hatte: Ohne den Reißverschluss festgenäht zu haben, ist es keine gute Idee diesen beherzt zu kürzen ;-) 

Beim Wenden fiel mir dann auch prompt der Zipper entgegen, den mein Freund in stundenlanger Fummelarbeit, ich hatte darauf keine Lust mehr, wieder aufgezogen hat. Ein perfekter Abschluss ist trotzdem etwas anderes, da muss ich mir noch was ausdenken...


Täschchen Susie


Zu allem Überfluss hatte ich mich auch noch vermessen, weshalb mein mühevoll genähmaltes Gras im Boden des Täschchens verschwindet wenn man es richtig hinstellt und auch von Vorne draufschaut.


Täschchen Susie


Aber etwas habe ich auf jeden Fall gelernt: Die Kameraperspektive kann kleine Nähpannen, zumindest auf Bildern, ganz gut korrigieren ;-)

Viele Grüße
Anela 

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